Neu im KAPSTO-Normprogramm sind die besonders flexiblen Schutzkappen vom Typ GPN 211, die empfindliche zylindrische Außenkonturen von Bolzen, Rohrenden, Schläuchen usw. zuverlässig und effizient vor Beschädigungen schützen. Die in auffälligem Gelb hergestellten Spritzgussteile sind aus einem hoch elastischen thermoplastischen Elastomer (TPE) hergestellt. Dadurch gleichen sie – je nach Nenndurchmesser – auch größere Toleranzen zwischen +1 mm und +2,5 mm aus. Da sie sich leichtgängig der Kontur des Gegenstücks anpassen, eignen sie sich zum Beispiel sehr gut für den Einsatz auf Leitungsenden mit druckempfindlichen, außen positionierten O-Ringen. Sie sind für Dauertemperaturen bis 120 °C ausgelegt und widerstehen kurzzeitigen Temperaturspitzen bis zu 150 °C.
Insgesamt stehen die neuen Schutzkappen in 17 Ausführungen für Konturen mit Außendurchmessern von 4 mm bis 26 mm zur Verfügung. Der schützende Bereich hat eine Länge von 20 mm, im Einzelfall bis 30 mm. Eine innere, im Bereich der Öffnung umlaufende Dichtlippe sorgt für den sicheren Sitz auf dem Gegenstück, verhindert das Eindringen von Verunreinigungen, und sorgt zugleich für einen gewissen Abstand zwischen der Hülle und der zu schützenden Kontur. An einer ergonomisch gestalteten, rund 15 mm langen Grifflasche lassen sich die Kappen schnell und mit wenig Kraftaufwand abziehen.
Das von Pöppelmann kontinuierlich weiterentwickelte und in eigener Herstellung produzierte KAPSTO-Normprogramm umfasst neben den neuen Schutzkappen vom Typ GPN 211 mehr als 3.000 unterschiedliche Schutzstopfen und -kappen aus Kunststoff, die direkt ab Lager lieferbar sind. Ein Team von Anwendungstechnikern entwickelt nach Kundenvorgaben Sonderlösungen, die z. B. Schutz- mit Montagefunktionen kombinieren.